Beyoğlu

Beyoğlu,  welches im Mittelalter auch als Pera bezeichnet wurde, war einst ein sehr wichtiges Geschäftszentrum für Händler aus Genua und Venedig. Michael VIII übergab Pera im Jahr 1273 an die Republik Genua.  Woraufhin im Jahr 1314 der genuesische Palast von Montani de Marinis errichtet wurde. Die Ruinen befinden sich nahe der Bankstraße (Bankalar Caddesi) in Beyoğlu und können jederzeit besichtigt werden. Besonders beeindruckend sind die zahlreichen genuesischen Häuser, die es in Beyoğlu gibt. Etwas, das in Beyoğlu seit dem Mittelalter nicht abbrach, ist die Anwesenheit europäischer Großhändler, die dazu geführt hat, dass Beyoğlu der Stastteil von Istabul ist, der die meisten westlichen Züge besitzt. Hier finden Sie die neueste Mode, Kunst und Technologie, wie beispielsweise die zweitälteste U-Bahn-Linie der Welt. Das Hauptgeschäft von Beyoğlu ist das Bankwesen und der Finanzsektor.  Menschen, die an Architektur interessiert sind, finden hier eine Mischung aus dem alten traditionellen osmanischen Stil mit den modernen europäischen Stilen wie Neoklassizistisch und Barock.Das Wahrzeichen von Beyoğlu ist der Galata-Turm. Mit seinen 62 m, war er einst der höchste Punkt der Siedlung. Die Galerie des Turms ist für Besucher geöffnet und sollte auch unbedingt besichtigt werden. Der Sage nach errichtete 1348 eine Hexe den Turm, der Ihnen einen wunderschönen Blick über Istanbuls Altstadt ermöglicht. Unbedingt kombinieren sollten Sie Ihre Turmbesichtigung mit einem Abendessen im Turmrestaurant. Kombinieren Sie Ihren Besuch mit einem Abendessen im Restaurant des Turms. Der Turm ist täglich von 8.30 Uhr bis 20.00 Uhr geöffnet, der Eintritt beträgt 4 Euro.Weitere Informationen finden Sie unter www.galatatower.netEin weiteres Highlight ist die in den 90er Jahren installierte Nostalgie-Straßenbahn welche zwischen dem Taksim-Platz und dem Tünel verläuft. Viele historische Kneipen und Weinhändler laden Sie auf einen Drink in die Istiklal Straße ein. In der Istiklal Straße befindet sich eine bezaubernde Blumen-Passage, welche eine Miniatur der Galleria in Mailand / Italien ist. Der Name Blumen-Passage geht auf die Tatsache, dass nach der russischen Revolution den russischen Frauen hier Blumen verkauft wurden, zurück. Vor sehr langer Zeit befand sich hier das Naum-Theater bei den Sultanen sehr beliebt, jedoch brannte es tragischerweise bei einem verheerenden Feuer vollständig nieder. Heute stellt das Pera-Museum Kunstwerke der späten osmanischen Periode aus. Das Museum Dogancay ist das erste Museum der Türkei für zeitgenössische Kunst vor allem die Werke des Museumsgründers Burhan Dogancay. Im Hotel Pera Palast kann die Landschaft, die in Agatha Christi´s Roman dem Orient Express beschrieben ist, besucht werden. Auf der Künstler-Terrasse die in der Cezayir-Straße liegt können Sie einen wunderschönen Panoramablick über die Hagia Sophia, Topkapi Palace, Sultan Ahmet Moschee und den Galata-Turm genießen.Babylon, Nu Pera oder Kemanci sind das Ziel und der Ort für Nachtschwärmer. Empfehlenswert ist auch ein Abendessen im Andon, Sie essen, trinken einheimische Gerichte und können auf traditionelle türkische Musik tanzen. Dann sollte Ihre türkische Nacht im  Maksim, einem Club mit orientalischer Musik, weiter gehen, bevor Sie in den frühen Morgenstunden Ihre Unterkunft erreichen.Falls Sie noch einige Zeit in Istanbul haben, sollten Sie auch die  St. Antonio di Padova, die größte katholische Kirche in Istanbul besichtigen.In der Asmalimescit Straße können Sie zahlreiche türkische Restaurants und Grillhäuser finden, während in den Straßen rund um den Balik Pazari köstliche Meeresfrüchte oder die berühmten Lamm-Eingeweide angeboten werden. Ein kulinarischer Tipp: Versuchen Sie die kurz in einem Knoblauch-Ölbad frittierten Miesmuscheln, die weithin bekannt sind.Ein nettes Andenken für zuhause finden Sie in der Schokoladenmanufaktur des Bezirks.

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