Eyüp

Von Eyüp aus, das sich an der Nord-Westlichen-Stadtmauer Istanbuls befindet, genießen Sie einen herrlichen Blick über das Goldene Horn. Griechische Legende zufolge wird der Name des Golden Horn von Keroessa, der Mutter der Byzas Megarian, die es nach ihr benannt hat, abgeleitet. Es bildete einen tiefen und natürlichen Hafen, indem das byzantinische Reich sein Marinehauptquartier hatte, und entlang der Uferlinie wurden Mauern errichtet, um die Stadtmitte von Konstantinopel vor Marineangriffen zu schützen. Am Eingang des Horns gab es eine große Kette die über Konstantinopel bis hin zum alten Tower Galato auf der nördlichen Seite gezogen war und dazu benutzt wurde, um fremden oder unerwünschten Schiffen die Einfahrt in den Hafen zu verwehren. Allerdings wurde die Kette dreimal über dem Horn gebrochen. Einmal durch die Wikinger, im Jahr 1204 durch venezianische Schiffe und schließlich 1453 durch die Armee von osmanischem Sultan Mehmed II. Nach dem Fall von Konstantinopel begannen hauptsächlich Nicht-Muslime sich entlang des Horns anzusiedeln. In der heutigen Zeit ist die Bevölkerung um das Goldene Horn ausgeglichen und entlang der Ufer befinden sich zahlreiche Parks, die zum Verweilen einladen. Die Istanbuler Handelskammer liegt auch hier entlang der Küste, ebenso wie muslimische, jüdische und christliche Friedhöfe. Dies soll kein Witz sein! Unternehmen Sie einen Spaziergang über den Friedhof in Eyüp und überzeugen Sie sich selbst von den alten in dichten Wäldern eingebetteten Grabsteinen. Vor allem wohlhabende Leute zogen es vor, hier begraben zu werden, weil sie ihrer Meinung nach dort den Heiligen nahe waren, die in der berühmten Eyüp Moschee begraben liegen. Ein Pfad schlängelt sich durch den Friedhof bis zum kleinen Berg, wo sich das osmanische Stil Café Pierre Loti befindet, dass neben einer wunderbaren Aussicht über das Goldene Horn auch mit einer aromatischen Tasse Tee oder Kaffee überzeugt.In der Türkei ist weithin bekannt, dass Gläubige, die keine Pilgerfahrt nach Mekka unternehmen konnten, zumindest der Feier am Ende des Fastenmonat Ramadan in der Eyüp Moschee beiwohnen sollen. Eyüp ist der „Stechpalmen-Bezirk“ In Istanbul und im Besitz des Schreins eines Fahnenträgers von Mohammed, der in der ersten arabischen Belagerung von Konstantinopel starb. So ist Eyüp ein weiterer Pilgerort der Moslems aus der gesamten Türkei geworden.

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