Güngören

Sultan Osman II liebte es, im Gebiet in und um Güngören zu jagen. Heute gibt es noch eine Moschee in Güngören, welche nach dem Sultan benannt wurde, dazu finden Sie hier seine alte Jagdvilla und einem Hamam vor. Sultan Osman II wurde 1604 in Istanbul geboren. Sein Vater war Sultan Ahmed, und seine Mutter war Haseki Sultanin, die griechische Abstammung war. Sultan Osman hatte eine umfangreiche Ausbildung und war ein sehr gebildeter Mann. Er sprach die Östlichen genauso wie die Westsprachen, Arabisch, Persisch, Römisch, Griechisch und Italienisch, fließend, sodass er keine Probleme damit hatte, Schriften aus anderen Ländern zu verstehen. Auch an der Architektur zeigte es sehr viel Interesse und organisierte den Bau von zwei Brunnen, jeweils auf der rechten und linken Seite der Moschee. Leider blieb bis zur heutigen Zeit nur der rechte Brunnen erhalten.Sultan Osmans Hauptanliegen war der Kampf gegen die Janitscharen und Janitscharen-Heere. Zusammen mit seinen für ihn stets zuverlässigen Offizieren begann er diesbezüglich Vorbereitungen zu treffen. Allerdings kamen die Hergänge den Janitscharen zu Ohren, worauf sie sich am Sultan Ahmet Quadrat versammelten und einen Aufruhr organisierten. Nachdem sie erfahren hatten, dass der Sultan sie vernichten wollen würde, handelten sie vor ihm, fielen in den Palast ein und töteten Sultan Osman II.Etwas das Güngören von seinen benachbarten Bezirken unterscheidet im Industrieödland unterscheidet, ist das seit 1950 eine unaufhaltbare Zuwanderung von Anatoliern zu erkennen war, die zudem sehr schnell voranschritt. Bis 1955 schien die Umgebung eine Lichtung mit einzelnen Häusern zu sein, allerdings änderte sich dies schlagartig. Die Bewohner bauten neben der westlich aus der Stadt führenden Hauptstraße auch eine Vielzahl an Häusern, seitens der Straße. Natürlich waren diese Bauten allesamt illegal errichtet worden.

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