Istanbul `s Hamam

Das Hamam ist eine osmanische Badanstalt, die bis heute ein fester Bestandteil in der türkischen Kultur ist. In Istanbul selbst findet man zahlreiche Hamams, die teils sehr alt sind, wie etwa das Cemberlitas Hamam, das Eski Hamam, das Galatasaray Hamam und das Cagaloglu Hamam.Das klassische Hamam besteht aus drei Bereichen: dem Ankleideraum (Türkisch camekan), dem kalten Bereich (Türkisch soğukluk) und dem warmen Bereich (Türkische Sıcaklık). Das Hamam ist ein Dampfbad, das aus Marmor gebaut wurde und besteht aus einer zentralen meist runden Fläche zum Liegen. Ein pestemal, welches ein spezielles Handtuch ist wird verwendet, um den Genitalbereich und den Körper bis zu den Knien zu bedecken. Ursprünglich Holzschuhe, die sogenannten nalıns werden angezogen. Natürlich gibt es immer einen getrennten Bereich für Frauen und Männer. Die Zeremonie beginnt mit dem Abspülen der Haut durch kaltes und warmes Wasser. Diesem Schritt folgt ein Peeling mit einem speziellen Handschuh aus Ziegenhaar und Seide. Es folgt eine Entspannungsphase in der die haut glatt wird, um kurz darauf die toten Hautschuppen abzulösen, die sich dann auch leicht durch die Reinigung entfernen lassen. Im Anschluss folgt eine weitere Entspannungsphase, jedoch in einem kühleren Raum. Nach der Zeremonie müssen Sie für die Reinigung eine Zeit lang auf gereinigtem Rosenwasser sitzen. Dem Hamam wird nachgesagt, dass es durch regelmäßige Anwendung Hautalterung vorbeugen kann und ein wesentlicher Bestandteil der körperlichen Entspannung ist Historisch gesehen ist das Hamam eine Erweiterung des römischen Bades.

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