Paläste in Istanbul

Topkapi-Palast Der Topkapi Palast gehört zu den top Istanbul Sehenswürdigkeiten, die Sie bei Ihrem Istanbul-Besuch keinesfalls auslassen dürfen. Der Topkapi-Palast besitzt soviel sehenswertes, dass es kein Problem darstellt, einen ganzen Tag darin zu verbringen. Er war kurz nach der Eroberung Konstantinopels von Mehmet II. erbaut worden, denn Konstantinopel war die Hauptstadt des Reiches, der jedoch ein repräsentativer Palast fehlte. Der Topkapi-Palast (Tokapı Sarayı) war ursprünglich als Wohn- und Regierungssitz der Sultane verwendet worden. Darüber hinaus war er das Verwaltungszentrum des Osmanischen Reiches. Dabei ähnelte er eher einer getrennten Stadt mit mehr als 40 000 darin lebenden Menschen. Außerdem wurde der Palast von einer Mauer mit mehr als 20 Türmen umgeben. Im Jahr 1856 wurde der Abdulmecit Dolmabahçe Sarayı der neue politische Wohnsitz und der Topkapi-Palast wurde 1923 zu einem Museum.

Für den Bau des Topkapi Palast wurden Strukturen des ehemaligen MANGANA Palast integriert. Bau und Umbau nahmen eine lange Zeit, die bis ins 18. Jahrhundert reichte, in Anspruch. Der Komplex ist in einem wunderschönen Garten eingebettet und besteht aus 4 Gerichten. Seinen Namen erhielt der Topkapi Palast von der ehemaligen Kanonen Gießerei, die selbst ein Teil des Palastes war und bedeutet „Kanonen Palast“. Das innere des Palastes vertrat die Macht des osmanischen Reiches, wozu man bereit war, viel Geld zu investieren. Dazu fanden kostbarer Marmor, Teppiche und Möbel, aus der ganzen Welt ihren Weg in den Topkapi Palast. Als Eingang des Palastes diente das Bab-i Hümayun-Tor, durch das man in eine Art Atrium gelang, welches besser bekannt als das zuerst angerufene Gericht ist.

Das erste Gericht war der Standort des Dienstleistungssektors der auf dem Platz vor dem Gebäude Umzüge organisierte. Im zweiten Hof war das politische Zentrum untergebracht, mit allen Regierungs- und Verwaltungsbehörden. Darüber hinaus gab es eine große Kantine und Unterbringungsmöglichkeiten für die Schätze des regierenden Sultans.Der Eingang zum zweiten Hof wurde durch das “Bab-ı salam” – Tor oder auch das “Orta kapý” genannt, gesäumt. Dies war auch der Ort, wo der Sultan die Sicherheit stationiert hatte. Auch bekannt ist der Konferenzraum des Diwans, der unter der Kuppel-Struktur des zweiten Hof untergebracht war. In der “Kubbe altý” wurden Entscheidungen über Krieg und Frieden gemacht. Daneben war er der Turm der Richter, von welchem aus sie den öffentlichen Hinrichtungen beiwohnen konnten.Das “Bab-ı Saadet”, besser bekannt als das Tor der Glückseligkeit, oder “Arz kapısı” verweist auf den dritten Hof.Der dritte Hof war nur ausgewählten Personen vorbehalten. Neben den Familienangehörigen des Sultans, durften nur Kastraten, sogenannte Eunuchen an den geheimen Ort des Glücks und der Kraft. Wahrscheinlich war der Grund dafür, dass der dritte Hof als interessantester Teil gesehen wurde, der Harem. Hier lebten des Sultans Frauen unter der Leitung seiner Mutter. Der Thronsaal war auch hier untergebracht und wurde für den Empfang hoher Politiker benutzt.Der vierte Hof war von mehreren großen Terrassen und Pavillons bereichert. Besonders atemberaubend durch seine Art ist der Bagdad-Pavillon, der auch zwischen sich und dem Revan Pavillon einen Pool beherbergt. Heute findet sich in einem der Pavillons ein Restaurant, dass den Gästen Kulinarisches aus osmanischen Zeiten serviert.Das in dem Palast angesiedelte Museum ist in der heutigen Zeit ein wahrer Besuchermagnet, in dem nicht nur Portraits und Kleidung, Gemälde und Waffen zu besichtigende Zeugen aus der osmanischen Zeit sind, sondern auch religiöse Reliquien untergebracht wurden. Werfen Sie einen Blick auf die Waffe des Propheten Mohammed und bewundern Sie den ausgestellten Quran, der zu den ältesten seiner Art gehört.Der Museumskomplex umfasst das Archäologische Museum und das Museum des Alten Orients. Hier können Sie das Cinili Kosk besuchen, ein Gebäude aus weißem Titeln, das bis 1472 zurück datiert ist und Ihnen die größte Sammlung der türkischen Keramik präsentiert

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